Bent Branderup ® Schulungs-Sattel

 

 

" Denjenigen, die ernsthaft an ihrem Sitz arbeiten wollen, empfehle ich, zumindest für eine Zeit lang ohne Sattel zu reiten, damit das Fühlen nicht behindert wird. [...] Da aber der menschliche Oberschenkel nicht ganz der runden Form einer Pferderippe entspricht, wird man, um einen idealen Sitz zu erreichen, eine Verbindung zwischen Mensch und Pferd brauchen, die nach oben hin der menschlichen Anatomie und nach unten der des Pferdes entspricht. "

Bent Branderup, Akademische Reitkunst S.28

 

 

Der Schulungsattel ist ein von Bent Branderup entwickeltes Reitpad.

      

Es ermöglicht durch seinen Bau, dass wir entspannt und ausbalanciert auf dem breiten Brustkorb unseres Pferdes sitzen können.

Die Aufgabe des Pads ist eine leichte Erhöhung unter unserem Becken zu schaffen, damit die Oberschenkel locker und relativ gerade aus der Hüfte „fallen“ können. So wird eine vielfältige Hilfengebung durch das Bein und den Sitz ermöglicht.

 

Das Pad ist in seiner Form individualisierbar, um den verschiedensten Anatomien von Reitern und Pferden die Möglichkeit zu geben, zueinander zu finden. Zudem hat jeder seine eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Ansprüche an den Sitz.

 

 

 

Es gibt die Option, dass Sattler oder handwerklich geschickte Personen die Sattelkissen durch Füllwolle umpolstern.

Falls die Standardpolsterung also noch nicht das gewünschte Gefühl herstellt kann man z. Bsp. die Höhe insgesamt anheben, um auf breiten Pferden weniger gespreizt zu sitzen oder man kann unter dem Reiterbecken vorn oder hinten Füllwolle entnehmen oder hineinfüllen, um Einfluss auf dessen Winkelung zu nehmen.

 

 

 

Als zweite Option ist ein Einschubbereich in den Padsitz integriert.

Damit kann „jederman“ durch das Einschieben von Filzeinlagen die Sitzhöhe verändern.

Zwei Einlagen mit unterschiedlicher Höhe sind standardmäßig dabei.

Andere Materialien oder besondere Formen (vorn oder hinten höher) können auf Anfrage meist durch uns umgesetzt werden… oder man bastelt und testet so schon mal selbst verschiedenstes aus.

 

 

 

 

Ein weiterer besonderer Aspekt ist, dass neben dem Sitz auch die Beinlage nur aus weichem, dünnen Leder gefertigt wird. Dies schafft ein besonderes Reitgefühl.

Umrahmt wird die geschmeidige Beinlage von stabilem, formgebendem Leder.

 

 

Da sehr viele Besitzer anderer Pads sowieso eine Decke unter das Produkt zum Schutz vor Schmutz legen, wurde auf ein Schweißblatt an den Sattelkissen verzichtet.

Dadurch wird die Flexibilität innerhalb des Padkissens sowie die Nähe des Reiterschenkels zum Pferd erhalten. Die Gurtung verläuft über die Sattelkissen.

Die hintere Gurtung würde aufgrund des fehlenden Schweißblattes direkt am Pferd liegen, wenn man ohne Decke reitet.

Deswegen empfehle ich das Pad immer mit Unterlage zu nutzen.

Dafür eignen sich Satteldecken, die vom Schnitt auch unter den Bent Branderup by Stübben passen, z Bsp. von "Steb"

 

Das Pad besitzt keinen Baum, kein Kopfeisen und keine Steigbügelaufhängung.

Von der Wirkung zum Pferd hin, ist das Pad vielleicht gut als Decke mit mittlerer Erhöhung zu sehen und nicht als Sattel.

Für das Erreichen der eleganten Optik und der vielschichtigen Funktionalität ist jedoch ein Aufwand von Nöten, der wiederum mehr in Richtung Sattel tendiert. Das hilft eventuell dem ein oder anderen bei der Einordnung des Produkts und der Einschätzung des Aufbaus.

 

Die Produktion ist in Deutschland und auch die verwendeten Leder kommen alle aus deutschen Gerbereien.

 

 

  • Farben:Dunkelbraun, Schwarz, Rotbraun, Natur oder Farbkombinationen
  • Größen: Standard, Pony, hoher Widerrist
  • Preise: 
  • Standard, Pony 1.299,00 € inkl. Mwst., exkl. Versand
  • hoher Widerrist 1.444,00 € inkl. Mwst., exkl. Versand

Vielleicht kann ich Sie evtl. auch auf einer meiner Deutschland-Touren besuchen.

Dabei können Sie ein Test-Pad probereiten und wir können auch vor Ort einige Anpassungsvarianten testen sowie Fragen besprechen. 

Die Kosten richten sich nach den Tour-Konstellationen (km, Kundenanzahl, Übernachtungen, …) und kann ich Ihnen kurz vor Tour-Antritt mitteilen.

 

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